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Kindertraining

Letztes Kindertrining findet am 15. Dezember statt und wir starten wieder am 5. Januar 2018


Aikido Schule Solothurn
Peter Nyffeler
Email: info@aiki-do.ch
 

Praxis

Aus den asiatischen Kampfkünsten haben sich drei Richtungen entwickelt:
  • der sportliche Wettkampf – Judo, Kendo, Karate, Taekwon Do
  • die Selbstverteidigung - Kung Fu und Jiu-Jitsu, Karate, Taekwon Do
  • die Selbsterfahrung - Aikido
Während Judo und Kendo den sportlichen Wettkampf suchen, zielen Kung Fu und Jiu-Jitsu auf effektive Selbstverteidigung ab. Karate und Taekwon Do bemühen sich beiden Seiten gerecht zu werden. Kyudo, die Kunst des Bogenschiessens, Iaido, die Kunst des Schwertziehens, und Aikido, die Kunst mit den Kräften der Natur und des Universums im Einklang zu sein, haben sich die Selbstverwirklichung zum Inhalt gemacht.

Aikido, ein Weg zur Entfaltung von Körper und Geist, ist dem Wesen der überlieferten japanischen Kampfkünste treu geblieben.

Budo, der Weg das Unheil anzuhalten, als Suche nach Wahrheit und Selbstvervollkommnung.

Das Besondere an Aikido ist, den Angreifer als Partner zu sehen und unversehrt zu lassen. Somit können in der Praxis alle Techniken mit voller Kraft und vollem Tempo ausgeführt werden, ohne den Partner zu verletzen.



Aikido-Techniken basieren auf kreis- oder spiralförmigen Bewegungen. Diese Bewegungsformen Sind am besten geeignet, die Kraft eines Angreifers mit der des Verteidigers zu vereinen. Das harmonische Zusammenwirken der anfangs Entgegengesetzten Kräfte und die vollständige Kontrolle des Angreifers in diesen Bewegungen geben dem Aikido eine eigene Dynamik.

Im Unterschied zu den gängigen Vorstellungen von Kampfsport und Selbstverteidigung, wird im Aikido auf jeglichen Wettkampf verzichtet. Siegen kann man nur über sich selbst, über die eigenen Schwächen und Unzulänglichkeiten erlangen.

üben, üben, üben

Aikido kann man vielleicht durch Worte und Begriffe erfassen, aneignen lässt es sich aber nur mit praktischen Übungen. Denn im Aikido muss die scheinbare Trennung von Körper und Geist aufgehoben und die natürliche Einheit wieder freigelegt werden. Das erreicht man nur durch ständiges erleben und wiederholtes Erfahren dieses Zustandes.

Durch regelmässiges und geduldiges üben lernen wir unsere körperlichen und geistigen Bewegungen, unsere Atmung und unseren Energiefluss aufeinander abzustimmen. So werden wir befähigt, in geeigneter Weise auf das einzugehen, was von aussen auf uns zu kommt Fortgesetzte Übung verhilft nicht nur zum Können, sondern eröffnet immer wieder neue Bereiche des Verstehens. Das Üben ist deshalb ein Wert für sich und nicht auf das Erreichen eines Ziels gerichtet.

Im Aikido wird also nicht bloss die körperliche Leistungsfähigkeit erhöht, sondern es geht um eine gesamte Persönlichkeitsentwicklung, um Werte wie uns in Gelassenheit, Achtsamkeit, innere Heiterkeit, Aufrichtigkeit und Bescheidenheit zu üben.

Mit der Zeit dehnt sich die Übung auf den Alltag aus, „unangenehme“ Arbeiten können kreativ bewältigt werden, alle gestellten Aufgaben bieten uns die Möglichkeit bewusster zu werden und zu wachsen.

Um im Aikido anzufangen muss man nicht sonderlich sportlich veranlagt sein. Voraussetzung ist vielmehr, zum Lernen bereit und für Änderungen offen zu sein. Wer sich zudem ein Minimum an körperlicher Fitness und Geschmeidigkeit bewahrt hat wird Anfangs davon profitieren können. Mit der Zeit bauen alle eine Sportlichkeit auf, die eigentlich ganz normal sein sollte.

Es versteht sich von selbst, dass man sich bei einer guten Kampfkunst ein Körperbewusstsein und eine Bewegungsform aneignet, die mit unseren Kräften rationell umgeht, sie optimal einsetzt und unseren Körper lange gesund und geschmeidig hält.

 

Seminare

09.12.2017
Freundschafts Training mit Nipon Bern in Solothurn (CH)
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